Hallo solidarische Stadt!

Wir melden uns nun, nach einigem langwierigen Hin- und Herverhandeln mit der Besitzerin der
Immobilie Adam-Klein Str. 83 zurück. Leider mit schlechten Neuigkeiten:
Sie hat sich gegen einen Verkauf an uns entschieden,
und das, obwohl wir letztlich auf all ihr Forderungen eingegangen wären.

Die Enttäuschung ist groß und die Stimmung nach diesen langwierigen und anstrengenden Verhandlungen denkbar schlecht. Wir fühlen uns an der Nase herumgeführt und bedauern ihre Entscheidung sehr, das Objekt lieber der Spekulation zuzuführen, als in ein selbstverwaltetes Wohnprojekt mit sozialem Anspruch umzuwandeln.

Wir stehen als Gruppe nun vor einer ungewissen Zukunft.
Klar ist, es muss weitergehen mit dem Kampf gegen den Mietenwahnsinn und für selbstbestimmtes Wohnen. Aber ohne eine Immobilie in der richtigen Größe,
die noch dazu bestenfalls unbewohnt ist (wir wollen niemanden rauswerfen!), stehen die Chancen schlecht dieses aktuelle Projekt noch zu realisieren

Deswegen werden wir uns fürs Erste nochmal auf die Suche begeben, ob wir nicht doch in den nächsten Monaten dieses "Traumhaus" finden.
( zw. 800-1000m² Wohnraum, unbewohnt)
Wer zufällig von solch einer Immobilie weiß, gebt uns gerne Bescheid - wir freuen uns auf jeden Tipp!
Dieses Gesuch darf gerne auch weiter gestreut werden.

Für alle die, die des Weiteren daran Interessiert sind, Syndikatsprojekte in der Region zu unterstützen,
denen sei das uns nahestehende Nürnberger Projekt "Krähengarten" wärmstens empfohlen.
Sie stehen ebenfalls kurz vor Kauf und können jede Unterstützung und jeden Direktkredit bestens gebrauchen.
Wir würden uns freuen hier tatkräftig weiterhelfen zu können –
Jede*r der/die uns eine kurze Notiz zurückschreibt, würden wir den direktem Kontakt vermitteln..

Wir bedanken uns für eure Unterstützung und Solidarität!
Bei Neuigkeiten melden wir uns und stehen weiterhin jederzeit für Rückfragen zur Verfügung.

Über uns und unser Vorhaben

Wohnhäuser dem Kapitalmarkt entziehen - in selbstverwaltetes Kollektiveigentum überführen

Vor allem in Städten gelten Immobilien als Kapitalanlagen mit hoher Rendite. Die Leidtragenden sind Mieter*innen, die dem verknappten Wohnungsmarkt und immer höher steigenden Mieten ausgeliefert sind. Eine Immobilie erwerben und sich damit aus dem Mietmarkt freikaufen, kann sich nur, wer ausreichend Kapital hat. Wer das nicht kann, muss raus aus der Stadt oder schuften - am Wohnungsmarkt verlieren die Armen und gewinnen die Reichen. Wir wollen ein Wohnhaus in Nürnberger Westen dieser Spirale entziehen. Niemand soll sich an den Mieten dieses Hauses mehr bereichern können und es soll nicht wieder als Spekulationsobjekt dienen können. Ein erprobtes Modell für diese Idee ist das Mietshäuser Syndikat.

Unterstütze unser Projekt

Interessierst du dich für selbstbestimmtes, solidarisches Wohnen und willst uns unterstützen, dann trete jetzt in Kontakt und schreibe uns eine Mail

Detaillierte Information findest du auch in unserem Infoflyer